
Wirklich Windkraft im Naturpark? n. e. V.
Die Bürgerinitiative „Wirklich Windkraft im Naturpark?“ hat sich im November 2025 als nicht eingetragener Verein organisiert. Damit wurde das bisherige bürgerschaftliche Engagement strukturell weiterentwickelt und auf eine langfristige Grundlage gestellt. Der Verein wurde gegründet, um das Engagement organisatorisch zu stärken und erweiterte rechtliche und formale Handlungsmöglichkeiten zu schaffen.
Bürgerinitiative und Verein
Unser Verein setzt sich weiterhin für eine kritische, sachliche und transparente Auseinandersetzung mit den geplanten Windkraftanlagen im Bereich des Flächendreiecks Wiesau, Fuchsmühl und Pechbrunn im Naturpark Steinwald ein.
Im Mittelpunkt steht dabei die kontinuierliche Begleitung der öffentlichen Diskussion sowie die aktive Beteiligung an Veranstaltungen und Gemeinderatssitzungen, in denen das Thema behandelt wird.
Der Verein zählt derzeit 35 Mitglieder. Ergänzend dazu bestehen zwei WhatsApp-Gruppen für Information und Austausch: eine Infogruppe mit aktuell 135 Mitgliedern sowie eine Chatgruppe mit derzeit 94 Mitgliedern. Diese ermöglichen eine schnelle und direkte Kommunikation innerhalb der Unterstützerschaft.


Unsere Ziele
Wir setzen uns für Aufklärung, Mitbestimmung und den Schutz der Natur ein.
Mit unserer Initiative und unseren Verein wollen wir:
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Aufklären, welche Folgen die derzeitigen Planungen hätten
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Fragen stellen, wo bisher keine Antworten gegeben wurden
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Mitsprache einfordern, wo Entscheidungen über unsere Köpfe hinweg getroffen wurden
Wir stehen für eine sachliche Auseinandersetzung mit dem Thema – und für eine Region, in der Entscheidungen gemeinsam mit den Menschen getroffen werden, nicht gegen sie.
Unsere Bedenken
Nähe zu
Wohngebieten
Die vorgesehenen Standorte befinden sich in teils geringer Entfernung zu Wohnhäusern. Gesundheitliche Auswirkungen, etwa durch Lärm oder Infraschall, sind wissenschaftlich noch nicht abschließend geklärt. Wir fordern größere Abstände zum Schutz der Anwohner:innen.
eingriffe in
natur und
lebensräume
Für den Bau von Windkraftanlagen müssen Flächen versiegelt, Waldstücke gerodet oder Lebensräume zerschnitten werden. Das betrifft nicht nur Tiere und Pflanzen, sondern auch das lokale Ökosystem. In Zeiten des Artensterbens und Klimawandels darf dies nicht leichtfertig geschehen.
lärm und
infraschall
Windkraftanlagen erzeugen dauerhafte Geräusche – hörbar und unhörbar. Gerade tieffrequenter Infraschall kann je nach Standort als belastend empfunden werden, insbesondere in der Nähe von Wohnbebauung. Die Langzeitwirkungen sind wissenschaftlich umstritten und werden bislang oft nicht ausreichend berücksichtigt.
Verändertes
Ortsbild
Windkraftanlagen ragen oft über 200 Meter in den Himmel und verändern damit dauerhaft das gewohnte Landschaftsbild. Dies betrifft nicht nur das Ortsbild und den Charakter unserer Heimat, sondern auch den Tourismus und das Empfinden von Ruhe und Weite. Eine so tiefgreifende Veränderung sollte nicht ohne breite gesellschaftliche Diskussion erfolgen.